Die Zukunft der alpinen Archäologie

Dieser Beitrag entstand im Rahmen des e-learning Kurs Alpine Archaeology: tools and technigues, Abt. Ur- und Frühgeschichte, UZH.

Die Alpen sind – und vor allem waren – kein einfach zugängliches Gebiet. Sie zeichnen sich aus durch besondere topographische und klimatische Bedingungen und sind sicherlich nicht der risikoloste Lebensraum. Vielmehr erfordert er die Anpassung aller Lebewesen, die ihn bevölkern und nutzen wollen. Und genau das wollte auch der Mensch vor einigen tausend Jahren. Über diese Entwicklung und die gegenseitige Anpassung und Beeinflussung von Mensch und Natur wissen wir noch nicht unheimlich viel… aber bereits viel mehr als nur vor wenigen Jahren.

Dank dem Fortschritt in der Biologie, der Physik, der Chemie und der Geologie, kann man heute auch in der Archäologie auf ganz viele neue Methoden zurückgreifen um die Geschichte der Menschheit zu erforschen. Und genau in solchen „modern tools“ sehe ich die Zukunft der alpinen Archäologie. Mit Drohnenflugbildern, geophysikalischen Untersuchungen, palynologischen Analysen und vielem mehr werden wir in Zukunft noch schlauer sein, was die Vergangenheit des Menschen in den Alpen angeht.

Da es sich bei all diesen Vorgehensweisen um eher kostspielige Angelegenheiten handelt, ist das Stichwort der Öffentlichkeitsarbeit von grosser Wichtigkeit. Die Alpen sind neben Käse, Geld und Schokolage das Aushängeschild der Schweiz. Gerade hier ist es wichtig und sinnvoll, die grosse Masse zu erreichen und auf die (prä-)historischen Hinterlassenschaften aufmerksam zu machen. Vielleicht wandert so auch etwas mehr Geld in die Taschen der Kantonsarchäologien.

Unbenannt(LS)

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