Schlagwort-Archive: Ur-und Fruehgeschichte

Alpinarchäologischer Winterschlaf

Mit dieser Reihe von Beiträge zur Zukunft der alpinen Archäologie aus Sicht der Studenten des e-learning Kurs Alpine Archäologie (Abt. UFG, Universität Zürich) ist nicht nur die Lehrveranstaltung aber auch der Alpine Archäologie-Blog für das Herbstsemester 2013 zu einem Ende gekommen. Dank gebührt nicht nur den Studenten für ihr Engagement und ihre Beiträge sondern auch Ihnen dafür, dass Sie manchmal vorbei geschaut haben!

Aus: Peter, Cailler, Kohler, 1953, Warum die Murmeltiere pfeifen. 24 neue Tiermärchen Märchenbuch / Sammelalbum, Herausgegeben von Chocolats Nestlé. Copyright 1953 Nestlé Produkte, Vevey (Schweiz)

Aus: Peter, Cailler, Kohler, 1953, Warum die Murmeltiere pfeifen. 24 neue Tiermärchen Märchenbuch / Sammelalbum, Herausgegeben von Chocolats Nestlé. Copyright 1953 Nestlé Produkte, Vevey (Schweiz)

Der Alpine Archäologie-Blog wird jetzt dem Beispiel der Marmota marmota folgen und einen Winterschlaf machen. Abonnieren Sie uns via RSS oder Email, dann hören Sie automatisch wie und wann es hier wieder weitergehen wird. Oder folgen Sie der Alpine Archäologie Facebookseite. Dort informieren wir Sie über Neuigkeiten aus der alpinen Archäologie, oder werden auch gerne von Ihnen informiert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Das letzte Wort?

Liebe Leserinnen und Leser

Das alpine Semester sowie auch der Alpine Archaeology: tools and techniques-Kurs sind abgeschlossen. Das heisst auch das Ende des Alpinen Archäologie-Blogs. Während des Semesters wurde dieser Blog zu einen Erfolg. In den letzten fünf Monaten wurden 56 Artikel publiziert, 20 davon im Rahmen des e-learning-Kurses Alpine Archaeology: tools and techniques.

Bis Ende Februar 2011 gab es ca. 5‘500 Aufrufe, die meisten im November 2010: 1‘585 Aufrufe. Das sind im Durchschnitt ca. 36 Aufrufe pro Tag. Viele Links und Suchbegriffe haben Besucher zu unserem Blog geleitet. Es überrascht vielleicht nicht, dass bei weitem der grösste Teil der Suchbegriffe mit Ötzi zu tun hatten (etwa 300 mal haben Ötzi-Sucher unseren Blog besucht; 1 mal sogar ein DJ Ötzifan!)

Der Blog wird sehr wahrscheinlich keine neuen Artikel sehen, aber online bleiben als Informationsquelle über Alpine Archäologie und die Abteilung Ur- und Frühgeschichte – und als Zeitzeuge. Auch die Facebookseite bleibt vorübergehend noch bestehen. Wir überlegen uns im Moment ob es einen Nachfolgeblog geben soll und sind an Euren Meinungen interessiert: Soll es ein allgemeiner Blog sein über das Geschehen an unserem Institut? Soll er nur wissenschaftliche Inhalte haben? Soll es doch ein alpine Archäologie-Blog bleiben? Bitte hinterlasse einen Kommentar oder schreibe M. Cornelissen, Th. Reitmaier oder Prof. Della Casa eine kurze Email. Wir werden hier dann informieren.

Jetzt gilt es nur noch alle Beteiligten und Autoren und Euch Leserinnen und Leser zu danken mit einem musikalischen Gruss der Tirol, Österreich und Limburg, Niederlande, also Flachland und Alpen zusammen bringt.

mhfc

3 Fragen an … Prof. Ph. Della Casa

Drei Fragen an Prof. Dr. Philippe Della Casa, Abteilung Ur- und Frühgeschichte, Universität Zürich. Die Abt. UFG hat eine lange Tradition in der Erforschung der Archäologie im Alpenraum. Prof. Della Casa hat diese Tradition weitergeführt. Einige Projekte der Abt. UFG sind der „Grisons Alpine Valleys Survey“ und das „Leventina – Prehistoric Settlement Landscape Project“. Das Leventina Projekt wird zurzeit für die Publikation vorbereitet. Weitere Informationen und Literatur findet man selbstverständlich auf der Forschungswebsite der Abt. UFG.

Alpine Archäologie: Seit Jahren forschen Sie in den Alpen. Was fasziniert sie so an der Archäologie der Alpen, dass es Sie immer wieder dorthin zurück zieht?

Prof. Della Casa: Die Faszination für die Archäologie der Alpen ist zu einem guten Teil die Faszination für die Alpen an sich: gewaltige Naturlandschaft, Unwirtlichkeit, Herausforderung für den Menschen, eigenständige Kulturlandschaft… Zudem sind die Alpen archäologisch vergleichsweise noch wenig erforscht: es gibt ganz viel Raum für neue Entdeckungen, für neue Fragestellungen – v.a. im Bereich der Humanökologie – und für neue Interpretationen. Die Alpen sind uns – auch in Zürich: man schaue an einem Föhntag aus dem Fenster – so nahe, und trotzdem ist so vieles ihrer Geschichte immer noch weitgehend unbekannt – da schlägt das Forscherherz höher…

Alpine Archäologie: Es gibt einen grossen Unterschied in der Art wie die Universitäten und denkmalpflegerische Instanzen (u. A. Kantonsarchäologien) mit der Archäologie in den Alpen umgehen und in der Menge und Art der der Aufmerksamkeit die sie bekommt. Welche Rolle sollen und können die Universitäten (und damit auch die Studenten) spielen um dies zu ändern oder verbessern?

Prof. Della Casa: Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass in den Alpen eigentlich nur zielgerichtete archäologische Forschung – mit konkreten Fragestellungen und angepassten Methoden – zu neuen Erkenntnissen führen kann. Der Fundzufall, wie er durch Infrastruktur und Bauprojekte bedingt ist, führt oft zu einer Wiederholung des bereits Bekannten – sofern überhaupt eine genügend starke archäologische Lobby besteht, um sich mit (potentiellen) Funden auseinanderzusetzten. Leider gibt es ja gerade unter den Alpenkantonen eine ganze Reihe, die immer noch keine Bodendenkmalpflege besitzt, die diesen Namen verdienen würde.

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Universitäten könnten hier in die Bresche springen. Aber sie können durch Weiterlesen

Geduld, bitte!

Hier wird ab 23. September 2010 der Alpine Archäologie Blog der Abteilung Ur- und Frühgeschichte der Universität Zürich, Schweiz entstehen. Bitte schauen Sie dann nochmals vorbei!

This will be the Alpine Archaeology Blog of the Department of Pre- and Protohistory, Universtity of Zürich, Switzerland. It will be activated on September 23rd 2010. Please, come back for a look then!